Basaltkeller

Aktuelles

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Das Hotel Goldner Löwe Stolpen
sucht ab sofort:
Kellner/in in Vollzeit.
Wir bieten:
unbefristeten Arbeitsvertrag
Mindestlohn
Sonn- u. Feiertagszuschläge
Bewerbung unter:

Hotel Goldner Löwe
01833 Stolpen
Markt 3/4
gastronomie@loewe-stolpen.de
 Tel: 035973-6498108



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Öffnungszeiten


Montag:                       12:00 - 18:00 Uhr 
Dienstag - Mittwoch            Ruhetag
Donnerstag:                  12:00 - 20:00 Uhr
Freitag:                         12:00 - 20:00 Uhr
Samstag:                       12:00 - 20:00 Uhr
Sonntag:                        12:00 - 18:00 Uhr

 

 

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Kontaktdaten

Hotel Goldner Löwe
Markt 3-4
01833 Stolpen

Telefon: 035973 / 64 98 10 8
Telefax: 035973 / 64 98 10 2

E-Mail: info@loewe-stolpen.de
Internet: www.loewe-stolpen.de

Historischer Basaltkeller

Der heutige Grundriss des Objektes war sicherlich schon 1500 bebaut. Die älteste schriftliche Erwähnung des Goldnen Löwen ist von 1659 bekannt. Anhand der noch vorhandenen Konturen der Keller kann man davon ausgehen, dass hier bis zum großen Stadtbrand 1723 vermutlich mehrere Bauwerke standen.

Die Keller wurden in einer weltweit einzigartigen Erdsetzbauweise aus den für Stolpen typischen Eruptivgestein Basalt errichtet und früher als Lagerräume genutzt.

Der kleine Keller, rechts der Kellertreppe, ist eine Besonderheit in Stolpen. Links neben dem Eingang befindet sich eine kleine Nische, hier wurde die Kerze oder eine Laterne abgestellt. Gegenüber befindet sich ein Belüftungsschacht, dieser konnte auch als Schüttluke genutzt werden. An der linken Wand existiert in einer Höhe von ca. 2,5 m über dem Fußboden eine kleine Luke, die teilweise verschüttet ist. Deren Funktion ist unklar – vielleicht diente sie der Verschiebung von Geld ins Nachbarhaus bei einer Steuerprüfung.

Der Fußboden besteht hier aus Sandsteinplatten, die ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammen. Sie dienten als „Klimaanlage des Mittelalters" – der Sandstein speichert Feuchtigkeit im Sommer und gibt diese im Winter ab, somit herrschten in diesen Kellern eine relativ konstante Luftfeuchte und eine Temperatur von ca. 12°C. Rechts neben dem Eingang befindet sich ein verschüttetes Loch. Hierbei handelt es sich um ein Sickerloch. In diesen Keller dringen vor allem nach der Schneeschmelze Sickerwässer ein, in den Sandsteinplatten des Fußbodens sind zudem Kanäle eingeritzt, in denen das Wasser in den Sickerschacht abgeleitet wird.

Der große Gewölbekeller, links unterhalb der Treppe, besteht aus einem Basaltsockel und einem Gewölbe aus Sandstein. Der vermutlich wegen eines Brandes eingebrochene Keller wurde mittels Sandsteinblöcken nach 1830 wiederhergestellt.

Bei einer Besichtigung der Keller ist erkennbar, dass zahlreiche Umbauten stattgefunden haben. Zugemauerte Durchgänge und Gewölbe versprechen bei den geplanten baulichen Maßnahmen auch in den nächsten Jahren wiederum viele Überraschungen.




Derzeit ist der Keller nur in Ausnahmefällen für die Vermietung zugelassen. Unser Personal berät Sie gerne!!!